Archiv des Autors: Tanja Klein

„Mein“ Krebs war der leichteste aller Zeiten

Lang, lang, lang ist’s her. Zumindest gefühlt. Eigentlich sind es ja erst 3 Jahre, dass ich lebensbedrohlich an einem bösartigen Tumor in meiner Nase erkrankt war.

Es war mir ein Herzenswunsch, meine Erfahrungen und Tipps für Betroffene mit der Welt und hier auch in Form eines Artikels für die Leser der Praxis Kommunikation zu teilen:

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Manchmal kann Krebs erstaunlich leicht auch wieder weg gehen. Ohne Chemo. Ohne Bestrahlung. Aber mit Hilfe sehr guter Ärzte und einem unglaublichen Netzwerk an Freunden die positive Gedanken schicken und echte Hilfe geben!

Um das Happy End vorweg zu nehmen: Ich bin gesund und tue auch viel dafür, es zu bleiben :-).

 

 

Was sind Telomere? Jünger und gesünder mit wissenschaftlichen Erkenntnissen!

Immer wieder höre ich diese Frage, wenn ich mit leuchteten Augen begeistert von der Wirkungsweise der Telomere berichte. Alles wissenswerte dazu finden Sie in dem dicken Buch von Frau Prof. Blackburn: „Die Entschlüsselung des Alterns“:

Sie hat für ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse 2009 den Nobelpreis für Medizin erhalten – und das zu Recht. Dieses Wissen sollte leicht(er) verfügbar für jeden Menschen – egal welchen Alters sein. Es geht nicht nur darum, wie wir länger leben – und zwar möglichst gesund – sondern auch darum, wie man bestimmte psychische Erkrankungen damit präventiv oder kurativ behandeln kann!

Okay, aber ist das denn jetzt? Unsere Telomere sind im übertragenden Sinne die Schutzkappen am Ende unserer Chromosomen. Analog zu den Schnürsenkel-Enden.
Wenn diese mit der Zeit ausfransen, sieht der Schuh irgendwann nicht mehr so schön aus und im schlimmsten Fall können wir den Schnürsenkel – bzw. unser jeweiliges Gen – einfach wegschmeißen.

Frau Prof. Blackburn hat festgestellt, dass mit der Zeit unsere Telomere immer kürzer werden und irgendwann leidet dann das Gen darunter –  und dann werden wir krank bzw. altern. Die positive Nachricht dabei ist, dass es viele Dinge gibt, die den Prozess verlangsamen können bzw. sogar die Telomere wieder Verlängern können! Gesund zu sein – jung auszusehen ist nicht nur genetisch bedingt – wir können ab jetzt mit dem Wissen dieser Erkenntnisse viel dafür selbst tun. (Und falls Sie sich fragen, warum ich auch wie 43 Jahre aussehe: Diese Erkenntnisse sind so neu – meine Telomere hatten noch nicht so viel Zeit. Aber ich habe die Hoffnung, dass ich dies in wenigen Jahren ändert :-).

Manche Dinge kann man alleine tun, bei anderen Dingen braucht man manchmal einen Profi. Wer mag kann gerne Folgendes von mir mitnehmen:
1. Diesen Buchtipp!
2. Das Wissen dieses Buches – kurz, knapp und verständlich erklärt – ob im Rahmen eines  Vortrags oder z.B. im Rahmen innerhalb des Workshops „Selbstcoaching und Meditation“.
Denn soviel sei schön mal verraten: Durch achtsamkeitbasierte Techniken wie Yoga, Qi-gong, Meditation oder MBSR kann man Telomere wieder verlängern!
3. Innerhalb jedes Coachingprozesses fließt dieses Wissen mit ein. Eine neue Art mit Stress umzugehen, ist hier sehr hilfreich – und das kann man lernen! Zusätzlich ist auch die Verarbeitung von Angstgefühlen sehr heilsam für Ihre Telomere. Und das ist ja nun meine Spezialität.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, dass Sie jetzt noch mal mehr Möglichkeiten haben, gut für sich zu sorgen. Egal ob es Ihnen um Ihr Aussehen oder Ihre Gesundheit geht.

Still oder Medium? Mein Geschenk an CoachKollegen oder interessierte LeserInnen

In den meisten Coachingausbildungen lernt man, wie man gut coacht.
Wie man als UnternehmerIn seinen „Laden“ effizient führt, ist selten ein Thema.
Nachdem ich jetzt schon über 10 Jahre selbstständig bin, habe ich mit der Zeit einen guten Weg dafür gefunden. Aber es ist ja unnötig, dass jeder Kollege das Rad mit viel Mühe selbst erfinden muss. Deshalb gebe ich mein Wissen gerne an interessierte KollegInnen weiter. Entweder in Form von Seminaren (das nächste ist diesen Freitag wieder) oder auch in Fachzeitschriften wie „Praxis Kommunikation„:

In der Ausgabe vom Juni 2017 finden Sie einen passenden Artikel mit dem Titel „Still oder Medium*“, bei dem ich zeige, wie ich gut strukturiert meine Coachingprozesse führe.
Als Dankeschön fürs Lesen habe ich alle meine Formblätter in Word-Format kostenfrei zur Verfügung gestellt und war überrascht, wie viele Kolleginnen von dem Angebot gebrauch gemacht haben.

Nachdem viele Klienten von mir auch Coaches sind, biete ich sehr gerne auch hier meine Dokumente bei Bedarf an: Bitte schreiben Sie mir dazu bitte nur kurz eine Mail an mail@kleincoaching.de mit dem Betreff: „Praxis Kommunikation“. Ich sende dann so schnell ich dazu komme die Dateien zu.

*Dieser Titel geht spielerisch mit meiner Formblatt um, bei dem ich ankreuze, ob mein Kunde lieber stilles Wasser oder mit mehr Sprudel (Medium) trinkt. Dann brauche ich beim nächsten Coachingtermin nicht erneut fragen.

Schnelle Lösungen

Die letzten Wochen hat mich wiederholt das folgende Schicksal ereilt: Ich freue mich auf meine großen oder auch kleinen Klienten, halte mir sicherheitshalber gut zwei Stunden im Terminkalender dafür Zeit frei – und dann… Tja… wie soll ich es beschreiben:

Dann haben doch glatt meine KlientInnen das Thema schon viel schneller wie gedacht gelöst. Dank Methoden wie wingwave und meiner über 10 jährigen Erfahrung wird man halt oft „immer schneller“ in der Auflösung emotionaler Blockaden wie z.B. Ängste.

Es ist wunderschön, in strahlende Gesichter zu sehen. Es ist wunderschön, so schnell bezaubernde Menschen von nun unnötigen Gefühlen befreien zu können.
Aber als Selbstständige, die ausschließlich davon lebt ist es manchmal auch etwas herausfordernd – von daher war mein Entschluss den Stundenpreis* anzupassen genau der Richtige. Nur so kann ich diese gute Arbeit auch mit guten Gefühl weiterhin anbieten.

*Für die Menschen, die dies auch können. Für Alleinerziehende Mütter oder finanziell schlecht gestellte Menschen gibt es bei mir auch immer andere Möglichkeiten – und auch dies kann ich mir nur leisten, weil mir andere Kunden die Möglichkeit dazu geben.

 

Gamification in der Achtsamkeit

Wie das geht? Ganz einfach:

Hier noch zum Nachlesen:
Jeder Tag startet mit 100 Achtsamkeitspunkten. Je nach Unachtsamkeit reduzieren Sie den Achtsamkeitsindex jeweils um einen Punkt. Dies könnten zum Beispiel folgende Dinge sein: 
– Pro runtergefallenen Gegenstand einen Punkt abziehen
– Beim Zuhörern an etwas anderes gedacht – Pro Abschweifen einen Punkt abziehen
Termine vergessen oder falsch notiert – Pro Termin einen Punkt abziehen
– Das Frühstück nicht bewusst geschmeckt – Einen Punkt abziehen
– Das Mittagessen nicht bewusst geschmeckt – Einen Punkt abziehen
– Das Abendessen nicht bewusst geschmeckt – Einen Punkt abziehen
– Zuviel gegessen / Oder zu wenig gegessen – Jeweils einen Punkt abziehen
– Eigentlich „zu spät“ auf die Toilette gegangen – Einen Punkt pro Situation abziehen.
Keinen einzigen bewussten Duft bewusst wahrgenommen – Pro Tag einen Punkt abziehen
– … u.v.m.

Beispiel: Wenn Sie heute also das und das erlebt haben errechnet sich Ihr Index wie folgt: 100 Punkte – 5  Punkte (Glas runtergefallen, Frühstück runtergeschlungen, 3 x nicht gut zuhört…) = Achtsamkeitsindex von 95.  

Jetzt können Sie ihre ganz eigene Rankliste aufbauen und schauen, an welchen Tagen Sie wie Achtsam waren und wie sich Ihre Achtsamkeit mit der Zeit steigert. Oder wie achtsam ist Ihre Familie? Oder challangen Sie Ihre Freunde…. wenn diese ehrlich genug zu sich selbst und zu Ihnen sind :-).

Machen Sie Ihr ganz persönliches Spiel daraus! Was passiert Ihnen so, wenn Sie unachtsam sind?

Viel Spaß damit und vor allem: Mehr Achtsamkeit = Mehr Lebensfreude

Zen-santionell unachtsam

Ganz bewusst gönne ich mir heute morgen Zeit zur inneren Einkehr.
Ich lese berührende Worte in einem wunderbaren Buch für Achtsamkeit.
Im vollen Gewahrsein nehme ich genau die richtige Menge Matcha-Pulver für meine Teeschale.
Genau 80 Grad soll mein Teewasser heute sein.
Der Bambusbesen liegt neben mir und wartet freudig auf seinen Einsatz.
Ich bin so was von bewusst und achtsam und erfreue mich daran.
Das Wasser ist heiß und nach kurzem Warten messe ich die Temperatur.
Schon etwas zu kühl, aber passt schon.
Ich gieße das warme Wasser in meine Teeschale.
Schon jetzt bin ich voller Vorfreude auf den ersten Schluck.
Dann stelle ich voller Wucht den Teekocher auf das Tee-Therometer.
Das Quecksilber springt fröhlich heraus.
Auf meine Teeschale.
Auf mein zukünftiges Frühstück.
Auf meine Küchenplatte.

 

*Das Foto zeigt eine der 30 wunderschönen Kalligraphiekarten aus dem Kartenset „lächle“ von Thich Nhat Hanh

Weiterhin bin ich Gesund… das ist pri – hi ma

Heute war es mal wieder soweit: Mein 7 x im MRT. Mittlerweile bin ich ja Profi und lag die gut 20 Min. ganz entspannt einklemmt in dieser lauten Röhre. Ich hatte das gute Gefühl, dass ich auch weiterhin gesund bin und kein neuer Tumor in meiner Nase zu finden ist.
Um das Happy End vorweg zu nehmen: So war es dann auch :-).

Ich bin voller Dankbarkeit für mein Leben. Voller Dankbarkeit, dass ich den wohl „leichtesten, bösartigen Tumor aller Zeiten hatte.
Ich bin voller Dankbarkeit meinem HNO-Arzt in Bonn gegenüber,  dass er dieser Tumor zufällig (?) gefunden hat.
Ich bin unendlich dankbar dafür, dass einer der besten Spezialisten für diesen selten vorkommenden Tumor (nur 100 dokumentier Fälle weltweit!) in der Uni Bonn mich operiert hat.  Ich danke diesem high-tec MRT-Gerät von ganzen Herzen – denn ohne ihn bzw.  sie (sind MRT´s weiblich?) wäre diese OP niemals so minimal-invasiv und doch komplett tumor-befreiend möglich gewesen.

Und meiner Familie, Freunden, Bekannten und Unbekannten, die mich in jener Zeit von 2,5 Jahren so gut unterstützt haben. Mein Herz läuft über vor Liebe und Dankbarkeit. Auch wenn es sehr kitischig klingt… genauso fühlt es sich für mich an!

Wofür sind Sie heute dankbar? Sicherlich haben auch Sie einen guten Grund. Wenn sIe wollen: Teilen Sie gerne Ihre Dankbarkeit mit mir und schreiben Sie mir ihren Grund unter mail@kleincoaching.de .

Meine schwerste Blog-Geburt…

Monatelang habe ich an den Zeilen dieses Artikels für den Junfermann-Blog geschrieben. Es war mir so wichtig, meine (durchaus krassen) Erfahrungen als Coach vielen Lesern begreiflich zu machen. Ich wollte so gerne mein Wissen über das Thema an viele Coaches und Nicht-Coaches weitergeben. Jetzt ist der Artikel schon eine zeitlang bei Junfermann online und ich hatte das dringende Bedürfnis, mein „Baby“ auch hier zu zeigen – schließlich möchte ich auch gerne meinen Kunden dieses Wissen direkt weitergeben:

Fällt es Ihnen schwer zu entspannen? Manchmal steckt mehr dahinter als äußerer Stress …

Nach dem Blogartikel ist vor dem Blogartikel… Ich brüte schon wieder um zwei weitere Themen. Möge es diesmal eine etwas leichtere Geburt sein :-).

Ich hab´s getan…

… und fühle mich noch ganz komisch. Ich habe doch tatsächlich gewagt, den Wert meiner Coachingstunde auf das für mich gefühlt passende Maß anzuheben. Ab jetzt zahlen Neukunden 250 Euro die Stunde (brutto) und nicht mehr 150 Euro wie die Jahre davor.

Wie kam es dazu?
Fast täglich erleben meine Kunden, wie schnell Veränderung in der Arbeit bei mir geschehen kann. Da verfliegt eine Flugangst in einer Sitzung – oder eine Redeangst kann nach 2 – 5 Stunden mit wingwave-Coaching plötzlich sich zur Redefreude entwickeln. Früher hätte ich dafür vielleicht 3-5 Sitzungen benötigt. Aber nach fast 10 Jahren Erfahrung mit über 2.200 Stunden Coachingerfahrung dauert es halt oft nur noch 1 – 2 Sitzungen bis zur gewünschten Lösung. Das ist schön für meine Kunde – aber systemisch gesehen und nicht ganz gut für mich :-). Denn so muss ich mehr Zeit in Neukundenakquise stecken, statt in Fortbildung. Deshalb bin ich jetzt ganz mutig und traue mich, den für mich gefühlten Wert meiner Arbeit auch in Rechnung zu stellen. Bei den Menschen, die das auch können – und wertschätzen. Und meine Zeit lieber in Weiterbildung zu stecken. Mein Ziel ist es, fachlich der beste Coach zu sein, der nur möglich ist. Die neuesten wissenschaftlichen Untersuchungen zu kennen und mit den besten Kapazitäten weltweit im Austausch zu sein.

Was bedeutet die Preiserhöhung für meine bisherigen Kunden?
Für meine (mir alle sehr ans Herz gewachsenen) Bestandskunden ändert sich dieses Jahr gar nichts! Ich fände es nicht fair, während eines laufenden Coachings die Preise anzupassen. Also alles bleibt beim alten Satz, es sei denn, sie wollen freiwillig mehr zahlen. Auch das ist schon passiert!

Was bedeutet das für Kunden, die nicht so viel Geld haben?
Der Preis muss niemanden von meiner Arbeit abhalten. Für Menschen mit wenig Geld arbeite ich weiterhin für den alten Satz und biete auch weiterhin die folgenden Möglichkeiten an:
– Verlängertes Zahlungsziel (das kann dann auch mal ein Jahr später sein)
– Ratenzahlung
– Ggf. passende Systemausgleiche (die natürlich ordentlich versteuert werden müssen).
–> Also traut Euch bitte trotzdem anzurufen. Mit mir kann man reden :-). 

Tanja Klein_Logo_2016_11_14  –> und was ich damit mache, erzähle ich Euch hier im Februar…

P.S. Kleine Hintergrundgeschichte am Rande: Die letzte Preiserhöhung ist schon ein paar Jahre her und ich habe diese vor allem deswegen gemacht, weil ich vor lauter Kundenanfragen kaum dazukam, unser Buch „Coach, your Marketing“ zu Ende zu schreiben. Ich dachte, dass dann weniger Kunden kommen würden… Dies war nicht der Fall. Ich bin sehr gespannt, wie es diesmal sein wird und werde gerne berichten. Habe ich schon erwähnt, dass ich gerade wieder über einem neuen Buchprojekt sitze… ? Diesmal wird es ein Roman.

Manchmal verschwinden Probleme viel zu schnell…

… zumindest wenn man vom Coaching leben möchte :-). Immer wieder kommt es vor, dass schlimme Flug- / Rede- oder sonstige Ängste innerhalb von einer Coachingsitzung auf nimmer wiedersehen verschwinden. Natürlich kann ich vorher nie wissen, ob es auch bei Ihnen so wäre, aber ich erlebe es soooooo oft, dass ich es heute hier mal thematisieren wollte.

Ich freue mich sehr über den Erfolg für meine Klienten und die strahlenden Augen der Kinder und Mütter sind den „Umsatzverlust“ absolut wert :-). Und erfahrungsgemäß erzählen Menschen, die so eine Erfahrung gemacht haben, dies auch ganz oft weiter.
Von daher zahlt sich gute Arbeit immer aus. Für beide Seiten.

Es wäre schön, wenn dies auch nächsten Dienstag gelingt: Da darf ich für RTL Punkt 12 ein Flugangstcoaching am Münchner Flughafen durchführen.